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Marktbericht: Kommen europäische Aktien wieder in Mode?

7. Mai 2024
von Andreas W. Korth

– Unser Blick auf das aktuelle Börsenumfeld / Marketinginformation zu den Strategiedepots Verantwortung –

1. Der Blick zurück:

Die freundliche Tendenz an den Aktienmärkten konnte im April insgesamt nicht fortgesetzt werden. Stattdessen gab es eine deutliche Verschnaufpause an den Märkten. Vor allem die Gewinner der bisherigen Aufwärtsphase konsolidierten teilweise recht deutlich. Dies betraf vor allem die Werte aus den Technologiebereich und überhaupt alle großen Marktindizes.

Der Auslöser für diese Entwicklung war vor allem die wieder etwas anziehende Inflation in den USA in Verbindung mit einer immer noch vergleichsweise starken Konjunktur dort.
Dies löste bei den Investoren die Sorge aus, dass die amerikanische Notenbank nicht so schnell wie eigentlich erwartet mit den Zinssenkungen beginnt. Einige Stimmen brachten sogar das Gespenst weiterer Zinserhöhungen ins Gespräch.

Insgesamt kam im April aber keine Panik auf und es gab lediglich eine notwendige Konsolidierung der Kurse auf immer noch recht hohem Niveau. 

2. Der Blick auf unsere Strategien:

Die Marktkonsolidierung im April kam für uns nicht überraschend. Dennoch haben wir die Schwankungen ohne nennenswerte Repositionierung in den verschiedenen Strategien erduldet. Denn unser Risikomanagementsystem CARA© hat keine Signale erhalten, die einen Ausstieg bzw. eine spürbare Reduktion der Aktienquote sinnvoll erscheinen ließen.

Zwar gab es damit im April deutliche Kursschwankungen von z.B. fast 5% im Offensivdepot. Der Monat endete aber lediglich mit einem Minus von 2,2% und auch dieser Verlust ist durch die positive Marktentwicklung bis Mitte Mai bereits wieder halbiert worden. Die im letzten Monat prognostizierte Vorteilhaftigkeit von Nischeninvestitionen hat im April beim Dynamik Depot Früchte gezeigt. Der Monatsverlust in dieser Strategie war geringer als im Offensiv Depot, so dass das Dynamik Depot mit einer erfreulichen Rendite von rd. 7% in den ersten 4 Monaten dieses Jahres leicht in Führung liegt.

Nachstehend finden Sie die Entwicklung der Strategiedepots per Ende April.

Quelle Reuss Private, Morningstar. Stand 30.04.2024, Alle Angaben zur Wertentwicklung berücksichtigen das durchschnittlich vereinbarte Vermögensverwaltungsengelt. Frühere Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklung. Auflagedaten und Benchmarks:
Safe Depot Verantwortung:
01.02.2016, 100% – Euribor 12 Monate
Solid Depot Verantwortung:
01.03.2016, 100% – Mischfonds Flexible Allokation – Global
Dynamik Depot Verantwortung:
01.04.2016, 25% Mischfonds Flexible Allokation – Global / 75% Mischfonds Aggressive Allokation – Global
Offensiv Depot Verantwortung:
18.10.2019, 25% Mischfonds Flexible Allokation – Global / 75% Mischfonds Aggressive Allokation – Global

3. Der Blick nach vorn

Möglicherweise liegt die deutlichste Phase dieser Marktkonsolidierung schon hinter uns. Denn die aktuellen Kurse beinhalten bereits eine deutlich geringere Zinssenkungsphantasie als noch vor 2 Monaten herrschte. Damit ist das Risiko negativer Überraschungen von Seiten der Geldpolitik schon deutlich gesunken.
Denn auch wenn die Zinssenkungen in dem Leitmarkt USA jetzt später kommen, als ursprünglich erhofft: Gleichzeitig ist die US-Konjunktur deutlich stärker als erwartet, was in der aktuellen Berichtssaison zu positiven Gewinnüberraschungen bei vielen Unternehmen führte. Sollte die Konjunktur sich unerwartet abschwächen, erhöht sich in gleichem Maße die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen, die dann wieder zur Stabilisierung der Konjunktur führen.

Während in den USA die starke Konjunktur der Notenbank die Zinssenkungen erschwert, ist die Ausgangs in Europa deutlich schwächer. Vor allem das Nullwachstum von Deutschland bremst die Gesamtentwicklung. Doch genau diese Schwäche gibt nun der Europäischen Notenbank die Beinfreiheit, früher als in den USA mit Zinssenkungen zu beginnen. Dies sollte stimulierende Wirkung entfalten und diese zeigen sich bereits in einer steigenden Stimmungslage. Auch wenn die amerikanischen Märkte sich längerfristig stets als wachstumsstärker erwiesen haben. Es wäre gut denkbar, dass die europäischen Märkte zumindest einen Teil des Rückstands gegenüber den USA aufholen können. 

Trotz einer gewissen Zuversicht überwacht unser hochempfindliches Steuerungssystem CARA© weiterhin auch die Gesamtlage. Damit erhalten wir uns die Flexibilität, auf unerwartete Marktsituation zügig reagieren zu können.

Mit dieser Kombination von Erfahrungswissen und computergestützten Handlungssignalen sehen wir uns gut aufgestellt für die Aufgabe, mit unseren Strategiedepots Verantwortung unseren Kund:innen einen deutlichen Mehrwert zu schaffen.


Sankt Augustin im Mai 2024

Andreas W. Korth


Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

Andreas W. Korth

Andreas W. Korth

Telefon 030-214 747-90
Korth@dasfinanzkontor.de

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Stand: Mai 2024

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