Als freie Maklerinnen arbeiten wir unabhängig von einzelnen Gesellschaften und können Ihnen so die attraktivsten Angebote des Marktes zur Verfügung stellen.
Wir bieten Ihnen Lösungen aus sämtlichen Versicherungsbereichen von Haftpflicht und Hausrat über den Rechtsschutz bis zu gewerblichen Versicherungen.
Ein besonders breites Angebot bieten wir im Bereich der Rentenversicherungen, der privaten Krankenversicherungen und der Berufsunfähigkeitsversicherungen.
Rentenversicherung
Seit Anfang 2005 stehen Ihnen für die Einzahlungen in die private Altersvorsorge erweiterte staatliche Fördermöglichkeiten über die neue Basis-Rente zur Verfügung. Gleichzeitig wurde die steuerliche Belastung für Renten-Auszahlungen aus anderen Versicherungen reduziert. Die Riester-Rente wurde vereinfacht.
Zu allen Versicherungsmodellen bieten wir Ihnen eine umfangreiche Produktauswahl von klassischen deutschen Versicherungen, britischen Versicherungen und fondsgebundenen Versicherungen. Mit Ihnen gemeinsam ermitteln wir, welche staatlichen Förderungen Sie dabei am besten nutzen können.
Bei der Wahl der Versicherung berücksichtigen wir neben der Rendite auch die Finanzkraft der Gesellschaft, die Ihnen langfristig Sicherheit geben soll. Wir beurteilen für Sie die aktuellen Ratings und stehen Ihnen dauerhaft bei Fragen zur Verfügung.
Neues bei der Rentenversicherung | Garantiezinssenkung ab 2012
Die Garantiezinsen bei den Lebensversicherungen werden zum 01.01.2012 von derzeit 2,25% auf 1,75% gesenkt. Was bedeutet das für Sie?
Laufende Verträge sind davon nicht betroffen. Der abgeschlossene Garantiezins gilt immer für die gesamte Laufzeit und kann nicht geändert werden. Nur für neue Verträge gelten auch neue Bedingungen. (...)
Wenn Sie über den Abschluss einer klassischen Rentenversicherung nachdenken oder sich hierzu informieren wollen tun Sie es noch in 2011.
Den ausführlichen Text zum Thema finden Sie im finanzkontorblatt September 2011.
Aktuell: Neues bei Riester & Rürup (Basisrente)
Anhebung des Abrufalters auf 62
Bei den staatlich geförderten Altersvorsorgeverträgen galt bisher: frühestens ab 60 abrufbar. Das wird sich zum 01.01.2012 ändern. Neu abgeschlossene Verträge können dann frühestens mit 62 Jahren abgerufen werden. Die Politik passt die Riester-Rente und die Basisrente damit der Anhebung des Rentenalters an.
Wer flexibel bleiben möchte und den Renteneinstieg den eigenen Bedürfnissen anpassen will, sollte also noch dieses Jahr tätig werden.
Für all diejenigen, die staatliche Förderung nutzen können, ist es ohnehin sinnvoll, so früh wie möglich zu überprüfen, ob sich der Abschluss eines Vertrages lohnt. Grade die Riester-Rente ist für viele lohnenswert. Die Basisrente ist vor allem dann attraktiv, wenn die steuerliche Belastung hoch ist, auch wenn das nur in einzelnen Jahren der Fall ist.
Wir erstellen für Sie eine individuelle Berechnung zur staatlichen Förderung und finden mit Ihnen den Vertrag, der zu Ihnen passt. Sichern Sie sich Entscheidungsfreiheit.
Kranken- und Pflegeversicherung
Freiberufler, Selbständige, Angestellte mit Einkommen über der Bemessungsgrenze und Beamte haben die Möglichkeit sich über eine private Krankenkasse zu versichern. Aber die Wahl fällt angesichts umfangreicher Bedingungen nicht leicht und auch ein Wechsel aus der gesetzlichen Kasse will gut überlegt sein.
Wir ermitteln die für Sie interessantesten Angebote mit Hilfe professioneller Vergleichsprogramme und klären auftretende Fragen bei eventuellen Vorerkrankungen durch den direkten Kontakt zu den Versicherern.
Auch für die Krankenzusatzversicherung und die private Pflegeversicherung bieten wir ein umfangreiches Angebot, dass sich an Ihren Bedürfnissen orientiert.
Aktuell: Pflegezusatzversicherung – Nur mit Beratung durch den Tarifdschungel
Die ständig steigende Lebenserwartung bedingt einerseits, dass die in der Generation der heute 65jährigen oftmals noch ausreichenden Renten für ein aktives Leben verbraucht werden. Aber auch die Wahrscheinlichkeit, durch ein höheres Lebensalter irgendwann zum Pflegefall zu werden, steigt. Die statistische Lebenserwartung des Geburtsjahrganges 1960 beträgt 95 Jahre für Frauen und 91 Jahre für Männer. Im Jahr 2045 sind vermutlich 31 % der Frauen und 13 % der Männer dieses Jahrgangs pflegebedürftig, 10 Jahre später beträgt die Wahrscheinlichkeit dafür schon 69 % bei den Frauen und 34 % bei den Männern. Wer in einem Heim versorgt werden muss, zahlt dafür je nach Pflegestufe und Heim 3.000 bis 4.000 € im Monat. (...) Die Pflegepflichtversicherung übernimmt in Härtefällen maximal 1.918 €. (...) Nicht durch die Pflegepflichtversicherung abgedeckte Kosten muss jede/r aus eigener Tasche bezahlen. Der private Pflegezusatz als eigenverantwortliche Ergänzung zur Pflichtversicherung ist deshalb richtig und wichtig. Um die finanzielle Lücke zu schließen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. (...)
Welche Variante ist für Sie die passende? Eine pauschale Antwort ist nicht möglich, nur mit Blick auf die gesamte persönliche Situation und finanzielle Planung kann eine sinnvolle Empfehlung gegeben werden.
Haben Sie Fragen zum Thema? Wenden Sie sich bitte an Frau Engelmann unter engelmann@dasfinanzkontor.de.
Den ausführlichen Text zum Thema finden Sie im finanzkontorblatt November 2010.
Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung
Der bedeutendste Vermögensposten ist für viele weder ihr Geld noch ihre Immobilie, sondern ihre Arbeitskraft. Diese ist für die meisten Menschen die Grundlage, um den Lebensunterhalt für sich und möglicherweise die Familie zu sichern. Eine Berufsunfähigkeit stellt ein existenzielles Risiko dar: Das Einkommen ist nicht mehr gesichert, Kredite können nicht abbezahlt, die Altersvorsorge nicht mehr finanziert werden. Daraus resultiert: Jeder, der von seiner Arbeit lebt, benötigt eine Berufsunfähigkeits-Vorsorge. Denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente – sofern sie denn überhaupt gezahlt wird – reicht bei Weitem nicht aus, den erreichten Lebensstandard während einer Berufsunfähigkeit zu halten.
Berufsunfähigkeit und die finanziellen Folgen sind keine Frage des Alters, Geschlechts oder des Berufs, sie können jede/n treffen. Fast jede/r 5. scheidet aus gesundheitlichen Gründen vor Erreichen des Rentenalters aus dem Erwerbsleben aus. Das durchschnittliche Zugangsalter für Renten wegen verminderter Erwerbsminderung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund (früher LVA und BfA) liegt für Frauen bei 49,3 und für Männer bei 50,5 Jahren. Dabei haben sich die Neuzugänge in den vergangenen Jahren im Durchschnitt um ein bis zwei Jahre verjüngt, bundesweit ist inzwischen fast jede/r Vierte der Betroffenen noch nicht einmal 45 Jahre alt. Nicht umsonst weisen Verbraucherschützer und Medien immer wieder darauf hin, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung neben der Privathaftpflicht eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt ist.
Berufsunfähig ist, wer durch Krankheit, die Folgen eines Unfalls oder durch Kräfteverfall so weit in seiner Arbeitskraft eingeschränkt ist, dass sie/er seinen Beruf auf Dauer nicht mehr ausüben kann. Befragungen haben ergeben, dass als häufigste Ursache für Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit Rückenleiden (52 %) und Unfälle (43 %) vermutet werden. Tatsächlich haben sich die Krankheitsbilder, die den gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten zugrunde liegen, im Laufe der letzten Jahre stark verändert. Waren früher noch Herz- und Kreislauferkrankungen die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit, so werden heute die meisten Anträge auf Erwerbsminderung wegen psychischer Erkrankungen gestellt. Durchschnittlich 33 % aller Neuzugänge sind auf diese Hauptdiagnose zurückzuführen, bei den unter 29-jährigen Frauen sind es sogar 50,8 %, bei den gleichaltrigen Männern 55,4 %. Psychische Erkrankungen sind dabei weitestgehend unabhängig vom ausgeübten Beruf und der Erwerbsbiographie und können bereits in jungen Jahren auftreten – anders als beispielsweise Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat.
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